Sachverständigentätigkeit2018-04-11T14:37:11+00:00

Als Sachverständiger für Kapitalanlagen unterstütze ich Sie, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

Seit 2014 bin ich als freier Sachverständiger für Kapitalanlagen und private Finanzplanung tätig. Mithilfe eines breiten Netzwerks aus Rechtsanwälten und Spezialisten helfe ich geschädigten Anlegern erfolgreich, große Teile ihres Geldes aus gescheiterten Kapitalanlagen zurückzuerhalten.

„Wie wollen Sie das denn machen? Weg ist weg…“

Sachverständiger für Kapitalanlagen

Bereits 1993 hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Bond-Urteil festgestellt, dass Finanzberatung anleger- und objektgerecht zu erfolgen hat. Verankert ist dies in § 64 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Das bedeutet in der Praxis: Bevor ein Finanzberater Ihnen ein Finanzberater ein Produkt vorschlagen darf, muss er sich vorab genauestens über folgende Punkte informieren (anlegergerechte Beratung):

  • Anlageziele,
  • finanzielle Verhältnisse und
  • Kentnisse und Erfahrungen.

Erst wenn Ihre Bank oder Ihr Berater alle drei Punkte vollumfänglich geklärt hat, darf Ihnen ein Produkt vorgeschlagen werden, das alle drei Punkte berücksichtigt (objektgerechte Beratung).

Die Praxis der Beratung sieht oft anders aus

Die Praxis folgt nicht immer diesem Ideal:

Da werden geschlossene Beteiligungen mit Laufzeiten von mehr als 20 Jahren an 70jährige Rentner verkauft.

Hochriskante Zertifikate, bei denen selbst Spezialisten genau hinschauen müssen, gehen an Anleger, die ihr Geld bisher auf dem Sparbuch parkten.

Selbst bei den heute von Verbraucherschützern umjubelten börsengehandelten Fonds (ETFs) ist vielen Anlegern nicht klar, wie der zugrundeliegende Index zusammensetzt. Die Liquidität des Index ist oft ebenso wenig Thema der Beratung wie die Tatsache, dass im eigentlich Produkt möglicherweise nicht die Aktien des Index enthalten sind, sondern deren Wertentwicklung lediglich durch Derivate nachgebildet wird (synthetische ETFs).

Geht es schief, helfe ich Ihnen als Sachverständiger

Ich untersuche anhand der Protokollierung des Beratungsgesprächs, ob die Beratung wie gesetzlich vorgeschrieben anleger- und objektgerecht erfolgte. Häufig ergeben sich bereits hier erste Ansatzpunkte für den Anleger.

Da das allein häufig nicht ausreicht, prüfe ich auch die Verkaufsprospekte der jeweiligen Kapitalanlage eingehend. Dabei untersuche ich zum Beispiel, ob die wesentlichen Annahmen der Kapitalanlage zum Zeitpunkt der Auflage realistisch waren, ob im Prospekt nicht dargestellte Interessenkonflikte vorlagen oder der Markt zum damaligen Zeitpunkt korrekt beschrieben wurde.

Nach einer kurzen Vorprüfung stelle ich – sofern vorhanden – mögliche Ansatzpunkte zusammen, aus denen ich in Rücksprache mit Rechtsanwälten abschätzen kann, ob ein weiteres Vorgehen erfolgversprechend sein könnte.

Erst, wenn diese Prüfung positiv ausfällt, erstelle ich nach Rücksprache mit dem Kunden ein vollständiges Gutachten, aus dem sich dann eventuelle Ansprüche ableiten lassen.

 

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